Willkommen

Willkommen bei Basilisc, in der Welt zwischen Vergangenheit und Zukunft, oben und unten, Kunst und Müll und der Suche nach dem Licht im Nebel...

Biographie
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Achtung! Diese Seite enthält Geständnisse. Wer sich verletzt fühlen könnte, sollte nicht weiter lesen. Ein Meister der großen Worte bin ich nicht und social networks sind für mich die Müllhalden der rastlosen Freaks.

Diese Seite entsteht, weil all die Freunde, Fans, Partner und Menschen die es werden wollen etwas mehr über mich erfahren können, als geclonte Lebensläufe und Halli Galli auf der Überholspur.

Am 25. April 1986 am Nachmittag sitze ich im Ostberliner Randbezirk Pankow auf einem Balkon in der Frühlingssonne und schleife Acrylkristalle. Der erste Schritt für exklusive Schmuckstücke, die daraus entstehen und auf Märkten und in Boutiquen in Ostberlin verkauft werden sollen.

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Das Radio dudelt und eine Eilmeldung berichtet von einem explodierten Atomreaktor in Tschernobyl und dass sich eine nuklear verseuchte Wolke über Schweden entladen könnte. Die Erfahrung, dass Kunst in totalitären Staaten kontrolliert wird und von extremen Ereignissen begleitet werden kann, sollte meinen Weg beeinflussen...

Im Sommer 1989 begannen auf dem Potsdamer Platz in Berlin jene spektakulären Zeitreisepartys, welche man heute als Reenactment mit Märkten wie im Mittelalter bezeichnet. Ich spreche nicht von jenen "Mittelaltermärkten", welche wie ein Krebsgeschwür der Nation das Land verseuchen, sondern von den gut organisierten Veranstaltungen, welche den Geist des "Potsdamer Platzes" nicht vergessen haben und das Leben der fahrenden Spielleute wiedergeben. Im Selbststudium eignete ich mir das Handwerk des Kerzenziehens an und stand zehn Jahre lang als kerzenziehende Nebelmaschine oft neben den Bühnen der Spielleute. Der Beginn einer Leidenschaft ohne happy end.

Die Liebe zu einer der wunderbarsten Frauen in meinem Leben brachte mich Mitte der 90er Jahre zurück zur Musik, nachdem ich als Halbstarker Klavierunterricht und das Ausprobieren diverser Musikinstrumente genießen durfte. So beschloss ich am Ende des Jahres 1999 mich auf den Weg des Spielmanns mit Pauken, Trommeln und anderen kuriosen Krachmöbeln zu begeben.

Meilensteine

Parallel zu all diesen sich schon anbahnenden wilden Ereignissen hatte ich Anfang der 90er eine zweite Heimat im Kunsthaus Tacheles in der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte gefunden.

Wer die Geschichte des Tacheles kennt, weiss welchen Einfluss zehn Jahre Klang- und Bewusstseinsforschung hinter diesen Mauern haben können.

Eine Reise ohne Ziel auf dem Planet Elektro begann und all styles of electronic music landeten auf den Plattentellern. Auf dieser Reise hatte ich im Sommer 2006 die Ehre, in den Morgenstunden zwischen 4 und 7 Uhr in einem Hangar auf der Fusion auflegen zu dürfen.

Mit den Drogen der Nacht in der Blutbahn wurde ich pünktlich um 8 Uhr zum Bahnhof gefahren, da ab 11 Uhr Spielmannskunst mit Blendwerk auf einer Burg in Thüringen angesagt war.

Wir Spielleute sind ein geselliges und wildes Völkchen. Ein einzelner Spielmann ist zuweilen etwas melancholisch, wenn die Gedanken auf die Sinnlosigkeit des Seins abgleiten.

Zwei der Kumpanen, können schon mal die Gäste eines Wirtshauses in eine gut gelaunte, tanzwütige Gesellschaft verwandeln und eine Congregatio verführt den gelangweilten Marktbesucher zu ekstatischen Zuständen.

Die 2009 aufgenommene CD Spiegelwelt von Adivarius und die darauf folgende Tour, berichtet von diesen Zuständen.


2011 ist das Jahr der Veränderungen.

Es ist mir eine Ehre und Freude der besonderen Art, seit 2011 mit den ewigen Spielleuten von Donner Trummel auf Tour zu sein. Die minimalistische und vornehme Gelassenheit nicht nur der Musik, sondern auch der Spielleute, hat mich schon fasziniert, als ich noch als Handwerker über die Märkte reiste.

Die 1999 aufgenommene CD von Donner Trummel, "die unheiligen Drei" ist weiterhin ein minimalistisches Meisterwerk.

Projekte

Immer öfter frag ich mich: Wieso, weshalb, warum ...?

Warum bin ich verdammt zu ewig guter Laune, setze mich ständig unter Strom, hetze durch die Welt und investiere Gefühle, wo nur Abfall entsteht?

Weil ich es gleichzeitig liebe und hasse, was ich tu. Mit meinen Projekten ist es so, wie es mit der richtigen Liebe manchmal ist. Der Verstand sagt, lass sie laufen und mach es dir schön, aber das Herz sagt, gib ihr noch eine Chance, da du ohne sie nicht weitermachen kannst.

Meine Projekte sind ein Teil dessen, was der Widersprüchlichkeit des Lebens einen Sinn gibt.

Projektübersicht

Wärme und Licht oder Zerstörung? Sind wir fasziniert oder widersprüchlich berührt, wenn wir wissen, dass Feuer beides kann? Ein unberechenbares Medium zu kontrollieren, ist wie mit einem Raubtier befreundet zu sein. Ein Restrisiko bleibt immer.

Ein indischer Handelsreisender hat die Kunst der Fakire studiert und den Feuerpart an mich weitergegeben. Die Idee zu einer Feuershow in dieser Tradition ist geboren: körpernah, aufregend und zur Krönung ein flammendes Inferno.

Kontakt

Basilisc

Peet vom Berge
12437 Berlin
Funk: +491736312540

info@basilisc.de

Links

Ein paar interessante, Basilisc betreffende Sites:

Adivarius
Blendwerk Musik
Dark Ambient Lounge
Donner Trummel
netzCat Mediendesign